Willkommen in Poppelsdorf
Willkommen in Poppelsdorf

Poppelsdorf kurz vorgestellt

Poppelsdorf, der wohl interessanteste Stadtteil der Stadt Bonn, genau westlich des Stadtkerns, zu erreichen über die Poppelsdorfer Allee, die weltbekannte grüne Achse der Bundesstadt. Knapp 7.000 Einwohner, Zentrum aller naturwissenschaftlichen Einrichtungen der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität, beliebtes Wohnviertel für Studenten, Kreuzungspunkt historischer Fernverbindungen von Nord nach Süd, von Ost nach West. Gute Berufsmischung: günstiges Einkaufszentrum an der Achse Clemens-August-Straße - Sternenburgstraße. Platz verschiedenster Handwerksbetriebe.

 

Abwechslungsreiches Siedlungsbild mit Zeugen des früheren Dorfes, Straßenzüge mit Bauten der Gründerjahre (sogen. Südstadtcharakter), modernste Wohnzentren und Villenanlagen. Ausgangspunkt der Verbindung zum Venusberg wie auch zum Kreuzberg. sehr gute Verkehrsverbindung zur Bonner City.

 

Schloß Poppelsdorf (Clemensruhe):

Hervorstechendes Bauwerk des Stadtteils. Kabinettstück des europäischen Barocks, entstanden als Nachfolgebau der 1583 zerstörten Burg. Bauherren die Kurfürsten Clemens Josef und vor allem Clemens August. Entworfen von de Cotte, vollendet von Hauberat. 1740 Fertigstellung. Kunstvolle Architektur durch tangentiale Anordnung eines rechteckigen Baukörpers um einen kreisrunden Säulengang im Innenhof. Vier höher gezogenen Eckgruppen mit Mansarddächern stehen die herausragenden Mittelteile der vier Achsenbauten mit Kuppeldächern in abwechselnder Symmetrie gegenüber. Von der kunstvollen Innenausstattung und Innengestaltung ist nichts geblieben. Starke Zerstörungen 1944. Wiederaufbau gegen 1955 und folgende Jahre. Das Schloß, Eigentum der Universität, beherbergt zahlreiche Institute wie Universitätseinrichtungen, z.B. Mineralogisch-Petrologisches Museum und Botanischer Garten.

 

Kirche auf dem Kreuzberg:

Kirche eines ehemaligen Servitenklosters. Beherrschende Lage in der Blickachse Stadt (Universität) - Poppelsdorfer Allee - Schloß. Vor diese ältere Kirche (1628) mit einer bemerkenswerten Barockeinrichtung baut Balthasar Neumann 1757 auf Geheiß Clemens August's die Heilige Stiege nach dem Vorbild in Rom von Nordwesten nach Südwesten. Herrlich gestaltetes Portal. Unter der Stiege Darstellung des Grabes Christi. Nicht nur in der Karwoche gut besuchtes Wallfahrtsziel. Im ehemaligen Kloster Bildungsstätte.

 

Botanischer Garten:

Einzigartiges Naherholungsgebiet in der Stadt Bonn. Nachfolgeeinrichtung des ehemals kurfürstlichen Rokokogartens. 1818 bei Übernahme des Schlosses durch die Universität zum Botanische Gartenumgestaltet. Größe etwa 8 Hektar, im Osten und Süden begrenzt durch eine Ableitung des Melbbaches.

 

Sternenburg:

Obwohl seit 1910 abgebrochen, in der Bevölkerung fortlebendes ehemaliges Barockschlößchen, dem nicht nur die Straße, sondern auch eine ehemalige, beliebte Bonner Karnevalsgruppe "Vier Sterneburger" ihren Namen verdankt. Einige Bäume des ehemaligen kleinen Parks dürften noch zwischen Kirschallee und Burggartenstraße stehen. 

 

Schmitze-Billa:

Die Poppelsdorfer Villa von Schmitze Billaist immer noch ein beliebter Karnevalssong. Die zahlreichen, mitunter zweideutigen Anekdötchen über Frau Sibylle Schmitz und den Standort ihrer Villa scheinen aber für immer erledigt. Die ernste Forschung will anderen Standort und seriösen Bauherren ermittelt haben.

Gaststätten:

 

Poppelsdorf - der Vorort mit den meisten Gastwirtschaften, Gartenrestaurants, Sälen - eine Kennmarke bis zum letzten Kriege. Wer aber jetzt nach Poppelsdorf kommt, der wird ebensoviele Gaststätten vorfinden, von der Thekenkneipe bis zum Nobelrestaurant. Aus den Gartenrestaurants wurden Straßentreffs.

 

Heimatkunde:

Die Sammlung Stöcker, unsere heimatgeschichtliche Stube mit bemerkenswerter Exponaten befindet sich in der Clemens-August-Schule, Sternenburgstraße 23.

 

Lutherkirche:

Einzige Neorenaissancekirche im Rheinland. Es steht wohl eine zweite in Saarlouis, aber als getreue Kopie der Poppelsdorfer.

 

Tropfsteinhöhle:

Poppelsdorf besitzt sogar eine Mini-Tropfsteinhöhle. Doch diese kann nicht besichtigt werden.

 

Melbtal:

Ins Melbtal mit der historischen Brücke am Gut Melb, unser Landschaftsschutzgebiet, kann man jederzeit und gratis.

 

Einkauf:

Von der Apotheke über die Bäckerei, die Boutique, Fisch- und Gemüsefachgeschäft, Papiergeschäft und Blumenhandlung, Friseure und Coiffeure, Tabakwaren, Metzgereien und Supermärkte, Textilläden, Optik, Bank, Geschenkeladen bis hin zum Zeitungsladen findet sich bei uns alles, was zum täglichen Leben benötigt wird.



Erinnern wir uns an die Poppelsdorfer Kirmes: Was war das einst für ein Fest, ein Vergnügen…

 

In diesem Jahr wäre es das 275. Mal gewesen, dass diese weit über Bonn hinaus bekannte Kirmes gehalten worden wäre.

 

Dringend suchen wir Erinnerungen, Dokumente, Fotos aus privaten Alben für eine Chronik, die als kleines Buch erscheinen soll.

 

Wer von Ihnen kann uns helfen, kann vielleicht auch „nur“ eine nette Anekdote beisteuern?

 

Die Zeit drängt. Bitte melden Sie sich bis zum 15. April bei:

 

Prof. Wolfgang Alt, Förderverein Poppelsdorfer Geschichte e.V. wolfalt(at)t-online.de , Tel. 0151 1918 6484

oder

Dr. Michael H. Faber, Chronik-Erforscher und –Autor:

dr.m.faber(at)t-online.de, Tel. 0228 211752.

 

Wenn Sie etwas beitragen können, würden wir uns sehr freuen. Bitte fragen Sie auch Ihre Verwandten und Bekannten, von denen Sie annehmen, dass sie etwas beisteuern könnten.

 

Natürlich werden alle Beitragenden nicht nur im Buch gewürdigt, sondern erhalten auch ein Freiexemplar!

 

poppelsdorf.de wird Ihnen zur Verfügung gestellt von Ihrer Kolpingsfamilie Poppelsdorf

Redaktion: Karl-Heinz Kron

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