Willkommen in Poppelsdorf
Willkommen in Poppelsdorf

Beringstraße

Keine Sorge, dieser Straßenname ist richtig geschrieben. Die Behringstraße mit dem "h" liegt im Bad Godesberger Pennenfeld und erinnert an den Mediziner, dem wir die Serumbehandlung von Diphtherie und Tetanus verdanken. Vielen von uns ist aus der Geographiestunde noch verschwommen eine Beringstraße im Gedächtnis, die im eisigen Norden zwischen Amerika und Russland liegt. Entdeckt wurde sie von und hat ihren Namen nach Vitus Jonasson Bering, einem dänischen Seeoffizier in russischen Diensten.


Die Poppelsdorfer Beringstraße zwischen Meckenheimer Allee und Kreuzbergweg dagegen hat einen Bonner Namensgeber. Dieser Herr Bering war ein Grundbesitzer und Baumeister. Er besaß Unternehmungslust und wohl auch Kapital um die Jahrhundertwende 1900. Da gab es schon die heutige Meckenheimer Allee, auf Stadtplänen wurde sie noch Meckenheimer Straße genannt. Doch sie führte außerhalb der Stadtgrenze durch freies Feld von Bonn nach Poppelsdorf. Bering erkannte dort eine Möglichkeit, Bürgerhäuser zu errichten. Er tat es mit Bedacht. gab ihnen weite Gärten und gewann betuchte Bürger, die sein Vorhaben durch Kauf oder Miete honorierten. Es war damals noch die Zeit vor der Eingemeindung Poppelsdorfs, doch man konnte diese Entwicklung schon voraussehen.

In einer Eintragung des Adressbuches von 1896 findet man einen Wilhelm Bering. Er ist als Beigeordneter ausgewiesen und wohnte an der Meckenheimer Straße 144, also ganz in der Nähe. Ob er das gewesen ist? - Heute hat die Straße viel von ihrer ehemaligen Wohlhabenheit verloren. Von den großen Bürgerhäusern sind manche für Verbände und Institute geräumt worden.

Der Poppelsdorfer Bering gehört zu den Straßennamen-Gebern wie Quantius, Colmant, Ermekeil und etwa auch Wessel. Sie alle und noch andere waren Unternehmer, die in ihren Straßen ein Stückchen Unsterblichkeit finden hofften.



Erinnern wir uns an die Poppelsdorfer Kirmes: Was war das einst für ein Fest, ein Vergnügen…

 

In diesem Jahr wäre es das 275. Mal gewesen, dass diese weit über Bonn hinaus bekannte Kirmes gehalten worden wäre.

 

Dringend suchen wir Erinnerungen, Dokumente, Fotos aus privaten Alben für eine Chronik, die als kleines Buch erscheinen soll.

 

Wer von Ihnen kann uns helfen, kann vielleicht auch „nur“ eine nette Anekdote beisteuern?

 

Die Zeit drängt. Bitte melden Sie sich bis zum 15. April bei:

 

Prof. Wolfgang Alt, Förderverein Poppelsdorfer Geschichte e.V. wolfalt(at)t-online.de , Tel. 0151 1918 6484

oder

Dr. Michael H. Faber, Chronik-Erforscher und –Autor:

dr.m.faber(at)t-online.de, Tel. 0228 211752.

 

Wenn Sie etwas beitragen können, würden wir uns sehr freuen. Bitte fragen Sie auch Ihre Verwandten und Bekannten, von denen Sie annehmen, dass sie etwas beisteuern könnten.

 

Natürlich werden alle Beitragenden nicht nur im Buch gewürdigt, sondern erhalten auch ein Freiexemplar!

 

poppelsdorf.de wird Ihnen zur Verfügung gestellt von Ihrer Kolpingsfamilie Poppelsdorf

Redaktion: Karl-Heinz Kron

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